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Wir laden Sie ein!

Endlich ist es soweit: Der Beteiligungskongress Baden-Württemberg findet am 7. Oktober 2021 als digitale Veranstaltung statt.

Im Mittelpunkt stehen Sie mit Ihren Erfahrungen zu den Themen Klimaschutz, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Quartiersentwicklung und öffentliche Meinungsbildung. Wir bieten Ihnen den Rahmen, damit Sie sich zu Ihren Erfahrungen und Projekten austauschen können.

In zwei „Beteiligungs-Blocks“ haben Sie die Wahl zwischen 20 Impulsen aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft. In großen und kleinen Gruppen können Sie sich aktiv einbringen. Offene Austauschformate bieten zusätzlich die Möglichkeit, sich näher kennenzulernen und miteinander zu vernetzen.

Freuen Sie sich zudem auf Gespräche mit Barbara Bosch, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, und der neuen Landes-Behindertenbeauftragten in Baden-Württemberg.

Einladung Beteiligungskongress 21
Was uns bewegt

Die gesellschaftlichen Veränderungen, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind, blasen uns aus verschiedenen Richtungen ins Gesicht. Die einen nehmen es als Gegenwind wahr, dem sie als Einzelne nichts entgegenzusetzen haben. Anderen gelingt es, die Kraft des Winds aufzunehmen und als Antrieb zu nutzen. Wie die Flügel eines Windrades.

Tatsächlich haben Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement viele Gesichter. Aber was sie vereint, ist die Einsicht, dass man mehr erreicht, wenn man sich mit anderen zusammentut. Je mehr Flügel ein Windrad hat, desto leichter und schneller dreht es sich. So wird auch das Engagement in Kooperationen oder Netzwerken immer wichtiger. Denn miteinander lässt sich einfach mehr bewirken, gestalten und erreichen. Heute und für die Zukunft. Im Kleinen wie im Großen.

Wir können alles, am besten gemeinsam. Unter diesem Motto möchten wir Sie dazu einladen, mit uns die Zeit hin zum Beteiligungskongress Baden-Württemberg im Jahr 2021 gemeinsam zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen konkrete Möglichkeiten gelingender Zusammenschlüsse und Kooperationen zwischen Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft, die wir zeigen und miteinander in den Austausch bringen möchten.

Das sind unsere Themen

Klimaschutz:
… umdenken und umsetzen
• Ansätze für mehr Klimaschutz
• Ideen zur Mobilität der Zukunft

Gesellschaft:
… verbinden und teilhaben
• Ansätze für gelingende Inklusion
• Ideen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt

Lebensräume:
… ausbauen und stärken
• Ansätze für zukunftsweisende
Quartiersentwicklung
• Ideen für starke ländliche Räume

Öffentliche Meinung:
… einmischen und mitreden
• Ansätze für mehr öffentliche Wahrnehmung
• Ideen für wirklichen Austausch anstelle
von bloßer Meinungsmache

PROGRAMM | 7. Oktober 2021

13:00 – 13:30

Begrüßung und Einführung

Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg – Entwicklungen und Perspektiven

Gespräch mit
Barbara Bosch, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg

13:30 – 14:45

Beteiligungs-Block 1

Dr. Claudia Mauser, Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung, Stadt Mannheim

Wie können Beteiligungsformate zugänglich gemacht werden für möglichst viele Menschen – auch Personen mit Behinderung oder mit Deutsch als Fremdsprache?
Diese Frage hat sich auch in der Stadt Mannheim gestellt und sie hat sich hierzu auf den Weg gemacht. Im Workshop werden zu Beginn die umgesetzten Maßnahmen vorgestellt.
Anschließend sollen mit Ihnen u.a. folgende Fragen vertieft werden: Welche barrierenfreien Medien nutzen Sie? Wo kommen Sie an Ihre Grenzen? Welche Informationen oder Tools wären hilfreich? Kann die Allianz für Beteiligung hierbei unterstützen?

Linda Ammon, Allianz für Beteiligung e.V.

Mit dem Programm „Dialog zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit“ unterstützt die Allianz für Beteiligung Initiativen, Klimagespräche vor Ort durchzuführen und Projekte zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit umzusetzen.
Im „Denkraum Klimagespräche“ lernen Sie Praxisbeispiele kennen und haben die Gelegenheit, bei den Herausforderungen aktiver Klimagespräche mitzudenken.

  • Natalie Steiner, Projektleitung „E-LIV – Ettlingen – lokal, interkulturell, vernetzt“, Mitarbeiterin im Fachbereich Migration & Flucht Caritas Ettlingen
  • N.N., ehrenamtlich Engagierte*r aus dem Projekt E-LIV bzw. dem Sprachmittlerdienst

Seit mehreren Jahren gewinnen wir, die Caritas in Ettlingen, gezielt Menschen mit Migrations- bzw. Fluchtbiografie für ehrenamtliches Engagement in unserem Verband und binden sie aktiv in lokale Netzwerke ein. Dieses Engagement bedeutet für uns Teilhabe und Stärkung, aber auch Sichtbarmachung und Wertschätzung von Migration in unserer Gesellschaft. Im Workshop beleuchten wir, wie die Ansprache und Bindung der Engagierten gelingt, welche Stolpersteine es gab und gibt und tauschen Erfahrungswerte mit Engagierten aus.
Lernen Sie die Ansätze und Vorgehensweisen kennen und diskutieren Sie gemeinsam über die Projekterfahrungen.


Alexander Fangmann und Sarah Maier, Württembergischer Landessportbund e.V.

Im Projekt „EINFACH MACHER – Gemeinsam geht es einfach am besten!“ machen sich ein Mensch mit und ein Mensch ohne Behinderung als inklusives Duo gemeinsam auf den Weg, um mithilfe von vielfältigen Aktionen für mehr Inklusion in der württembergischen Sportlandschaft zu sorgen. Angelehnt an die 24 Sportkreise des Württembergischen Landessportbunds sollen die „EINFACH MACHER“ insbesondere für eine stärkere Vernetzung vor Ort zwischen Sportverein und Behinderteneinrichtung sorgen.
Lernen Sie das Projekt kennen und treten Sie in Austausch über Gelingensfaktoren und Stolpersteine in der Inklusion im Vereinswesen.


Marion Baur und Christina Ulmer, Evangelische Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal e.V.

Die Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal e.V. wird gemeinsam mit der Stadt Herrenberg das Wiedenhöfer-Areal in der Herrenberger Kernstadt neu erschließen und bebauen als „Quartier der Schwesternschaft“.
Innerhalb des Quartiers sollen aufeinander abgestimmte Betreuungs- und Pflegeangebote entstehen, die es den Menschen ermöglichen, selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit und in gewachsenen sozialen Strukturen alt zu werden. Lernen Sie das Quartiersprojekt kennen und treten Sie mit den Projektverantwortlichen in Austausch.


Dorothee Lang, Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategie Süd (RENN.süd)

RENN.süd ist neben RENN.nord, RENN.mitte und RENN.west eine von vier regionalen Netzstellen. Diese wurden auf Empfehlung des Rates für nachhaltige Entwicklung (RNE) von der Bundesregierung ins Leben gerufen. Anliegen der RENN ist es, Aktivitäten aus der Zivilgesellschaft mit Bezug zu Nachhaltigkeitsstrategien des Bundes, der Länder und Kommunen, die zu einer nachhaltigen Transformation beitragen, zu stärken. Wir als RENN.süd tragen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und Kommunen das Thema „Nachhaltig leben“ in die Breite. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Initiativen und Engagierte, die in diesen Bereichen tätig sind zu unterstützen und gute Projektideen bekannt zu machen. Unsere Themenschwerpunkte sind Nachhaltiger Konsum und Ressourcenschonung, alternative Wirtschaftsansätze und Kommune als Aktionsraum. Lernen Sie in unserem Workshop unsere Unterstützungsangebote für zivilgesellschaftliche Akteure kennen und treten Sie mit uns in Austausch.


Johanna Benz-Spies, Prozessbegleitung Projekt MenSchenRäume, Gründerin und Vorstandsmitglied Teilhabeverein s’Blochinger Wichtele e.V.

Der Workshop zeigt auf, wie die Stadt Mengen die Quartiersentwicklung in ihren Teilgemeinden sowie der Nachbargemeinde Scheer mit Hilfe des Förderbaukastens für Zivilgesellschaft, Gemeinden, Städte und Landkreise in Baden-Württemberg erfolgreich gestaltet. Ausgehend von einer zivilgesellschaftlichen Initiative im Teilort Blochingen haben sich seit 2018 mehrere Projekte entwickelt und nachhaltig etabliert. Neben der Referentin berichten in diesem Workshop auch bürgerschaftlich Engagierte aus den Projekten von ihren Projekterfahrungen.

  • Dr. Edgar Wunder, Mehr Demokratie e.V.
  • Marian Schreier, Bürgermeister Tengen
  • Micha Bächle, Bürgermeister Bräunlingen
  • Quynh Hägele, Steinheim am Albuch

In diesem Workshop werden drei erfolgreiche Bürgerentscheide diskutiert, bei denen die Bürgerschaft dem Bau großer Wind- bzw. Solarparks zustimmte. Vorausgegangen war ein kluges Handeln der Gemeindeorgane. Zunächst wird ein Gesamtüberblick zu allen baden-württembergischen Bürgerbegehren und -entscheiden zum Thema Klima und Energiewende gegeben. Erfahrungen mit drei ausgewählten Beispielen (Bräunlingen, Tengen und Steinheim am Albuch) werden in einer Diskussion aufgearbeitet.


Prof. Dr. Marianne Kneuer, Technische Universität Dresden

Die Corona-Pandemie hat in schockartiger Weise gezeigt, dass etliche in Deutschland noch analog organisierte Prozesse digital ablaufen können. Was bedeutet das für politische Beteiligung? Stellt die „Corona-Erfahrung“ einen Treiber dar für exekutivbasierte Online-Angebote zur Beteiligung? Sehen Städte und Gemeinden den Anreiz zu mehr digitaler Beteiligung? Oder hat die Corona-Pandemie Beteiligung – online wie offline – erschwert?
Hören Sie die Einschätzungen von Frau Prof. Dr. Kneuer, die zu Digitalisierung und Demokratie forscht. Ihr Team wurde bspw. mit der Evaluierung der Tübinger „Bürger-App“ betraut. Bringen Sie Ihre eigenen Erfarungen ein und treten Sie in Austausch.


Jan Gruß und Andreas Scheibmaier, Hochschule Furtwangen

Das Forschungsprojekt Digitaldialog 21 erforscht in breit angelegten Dialogprozessen die Facetten des digitalen Wandels mit Fokus auf dem ländlichen Raum. Hierzu wurden in 2020 in mehreren Kommunen Baden-Württembergs Bürgerdialoge zum digitalen Wandel durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen künstlerischer Forschung zu einem Schauspiel verdichtet. Der Film dient als Impuls für weitere Bürgerdialoge sowie Workshops und wird auf dem Beteiligungskongress 2021 den Teilnehmer*innen vorgestellt.
Erfahren Sie was Bürger*innen im Bezug auf den digitalen Wandel bewegt.

14:45 – 15:45

Offene Austauschformate

Der Austausch und das Netzwerken sind wesentlicher Bestandteil des Beteiligungskongresses. Nutzen Sie die Videochat-Möglichkeit der Plattform um sich gezielt zu vernetzen oder begeben Sie sich in spannende Blind-Dates.

15:45 – 17:00

Beteiligungs-Block 2

BUND Neckar-Alb, KlimaschutzAgentur Landkreis Reutlingen

Das Planspiel „Energiewende vor Ort“ bildet in 11 Spielgruppen und 66 Rollen Klimaschutzbefürworter*innen und -skeptiker*innen aller Couleur ab: verschiedenste Interessensgruppen und Generationen, von den bei „Fridays for Future“ aktiven Schüler*innen bis zu den Vereinsvorsitzenden. Auch eine*n Bürgermeister*in und Gemeinderät*innen gibt es. Entwickelt haben dieses Planspiel verschiedene Akteur*innen im Landkreis Reutlingen, v.a. die Klimaschutz Agentur und das Vorstandsteam des BUND Kreisverband Reutlingen.
Lernen Sie dieses innovative Format kennen, um sich mit Klimafragen vor Ort auseinanderzusetzen.

Ralf Baumgarth, UPJ e.V.

Um gesellschaftliche Probleme zu lösen, wird es zunehmend notwendig, in sektorübergreifenden Kooperationen zusammenzuarbeiten – in Netzwerken von Wirtschaft, Staat und gemeinwohlorientierten Akteure*innen der Zivilgesellschaft. Das Engagement von Unternehmen im Gemeinwesen kann zusätzliche Kompetenzen und Ressourcen für gemeinnützige Anliegen mobilisieren. Solche Kooperationen bieten Potential für innovative Lösungsansätze und können gezielt initiiert und verbreitet werden. Wie neue Horizonte eröffnet werden können, zeigt eine wachsende Zahl guter Beispiele, bei denen Akteur*innen vor Ort zusammenarbeiten und gemeinsam konkrete Erfahrungen sammeln.
Nach einem Impuls zur Einführung werden in interaktiven Dialogrunden verschiedene Fragestellungen diskutiert: Warum sollten Unternehmen und Organisationen kooperieren? Welche Motive auf beiden Seiten stehen dahinter? Welche Ziele lassen sich damit erreichen? Welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit eine Zusammenarbeit gelingt? Wie lassen sich Kooperationen mit Unternehmen am besten anbahnen?

Zsuzsanna Majzik, matrix GmbH & Co. KG

Entlang der Learnings der Modellinitiative Kommune Inklusiv der Aktion Mensch e.V. stellt Ihnen Frau Majzik wichtige Erfolgsbedingungen für qualitativ hochwertige Beteiligungsprozesse mit Menschen, die von Ausschluss bedroht sind, vor. Partizipative Prozesse erfordern eine bestimmte Haltung sowie neu zu erlernende Kompetenzen und Methoden. Im Praxishandbuch Inklusion der Aktion Mensch werden diese systematisch und praxisnah vorgestellt.
Profitieren Sie in diesem Workshop von den Erfahrungen der Aktion Mensch und treten Sie in Austausch.

Philipp Morath, Bürgerstiftung Stuttgart

Grundlage einer funktionierenden Demokratie ist die politische Partizipation ihrer Bürger*innen. Aktuell nimmt das Engagement in Teilen der jungen Bevölkerung jedoch ab. Der Jugenddialog der Bürgerstiftung Stuttgart speist sich aus methodisch vielfältigen Dialogen, bei denen sowohl Moderator*innen als auch Teilnehmer*innen junge Menschen sind. Inhalt sind selbstgewählte Fragen des Zusammenlebens vor Ort. Hierauf aufbauend entwickeln sie gemeinsam mit der Bürgerstiftung Projektideen und setzen diese partizipativ um.
Lernen Sie das Projekt kennen und treten Sie in Austausch.

Mimi Böckmann, Plattform lebenswert

Am Beispiel der „Plattform lebenswert“, einem Projekt der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde Reutlingen, schauen wir uns in diesem Workshop an, welche Faktoren den Aufbau von Beziehungswohlstand im Quartier begünstigen können. Es gibt ausreichend Raum für Ihre konkreten Fragen rund um den Aufbau eines Netzwerks unter Nachbar*innen, das sich im Alltag und auch unter Coronabedingungen trägt. Nehmen Sie aus diesem Workshop gerne neue Impulse für Ihre Arbeit mit.

Evgeniya Sayko und Leonie Pessara, Magnet – Werkstatt für Verständigung gUG

Das unterhaltsame Diskussionsformat „demoSlam“ bringt Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zusammen, statt sie in Lager zu spalten. Es bietet den Raum und das Handwerkszeug, um sich anders über kommunale und gesellschaftliche Streitthemen austauschen zu können: Jenseits der Pro- und Contra-Logik von Debatten. In Kooperation mit der Allianz für Beteiligung starten die demoSlam-Entwicklerinnen 2022 ein Modellprojekt zur Ausbildung von Organisator*innen und Trainer*nnen, die demoSlam zur Verständigung vor Ort anwenden.
Erfahren Sie, wie das Diskussionsformat funktioniert und diskutieren Sie wie politischer Streit im Jahr 2021 funktionieren kann.

Sabrina Pott, Sozialamt Landeshauptstadt Stuttgart

Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft verfolgen die Stuttgarter Sozialplaner*innen Strategien zur besseren Einbeziehung sogenannter stiller Gruppen. Instrumente hierfür sind beispielsweise die Stuttgarter Armutskonferenz, der Arbeitskreis Soziale Teilhabe und der Beirat Inklusion.
Lernen Sie Beispiele kennen, wie Menschen in Kommunen erreicht werden können, die klassische Beteiligungsmöglichkeiten häufig nicht nutzen. Treten Sie in Austausch und teilen Sie Ihre eigenen Erfahrungen.

  • Fabian Reidinger, Staatsministerium Baden-Württemberg
  • Dr. Miriam Freudenberger, Allianz für Beteiligung e.V.

Die Corona-Krise wurde von vielen als „Stunde der Exekutive“ wahrgenommen, in der die Landesregierungen gemeinsam mit dem Bund schnell handeln mussten. Beteiligungsmöglichkeiten wurden von vielen Bürger*innen und zivilgesellschaftlichen Organisationen vermisst.
In Baden-Württemberg wurde mitten in der Pandemie ein Beteiligungsprozess gestartet, in dem zwei monatlich tagende Foren Impulse an die Landespolitik geben. Im Bürgerforum Corona diskutieren ca. 50 zufällig ausgewählte Bürger*innen themenspezifisch, z.B. über Impf- und Teststrategien. Im Corona-Forum Zivilgesellschaft beraten Vertreter*innen von Verbänden, Vereinen, und Stiftungen, wie die Krise im Zusammenspiel von Politik und Zivilgesellschaft gemeistert werden kann.
Hören Sie, welche Erfahrungen bei diesem einzigartigen Beteiligungsmodell zur Corona-Politik gemacht wurden und tauschen Sie sich aus, wie Beteiligung in Krisenzeiten gelingen kann.

Birgit Schwegle, Geschäftsführerin Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe GmbH

Eine Klimaschutzwerkstatt ist ein von der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe organisierter und begleiteter kommunaler Workshop. Das Ziel ist es, einen konstruktiven Austausch auf Augenhöhe zu ermöglichen, um neue Klimaschutzmaßnahmen für die Kommune zu entwickeln und Anstrengungen zum Klimaschutz zu bündeln. Klimaschutzwerkstätten werden mit Vertreter*innen der Verwaltung oder dem Gemeinderat und ggf. der Zivilgesellschaft durchgeführt.
Lernen Sie das Format kennen und tauschen Sie sich zum Klimaschutz auf kommunaler Ebene aus.

Monica Settele, K-Punkt Ländliche Entwicklung

In vielen ländlichen Gemeinden fehlt attraktiver Wohnraum für junge Leute. Das ist einer der Gründe, warum junge Menschen nicht im ländlichen Raum bleiben bzw. nach Ausbildung oder Studium nicht wieder zurückkommen. Was macht attraktives Landleben für junge Erwachsene aus und wie können anziehende Wohnmodelle entstehen?
Lernen Sie Ansätze kennen und diskutieren Sie dieses wichtige Zukunftsthema der ländlichen Entwicklung.

17:00 – 17:30

Breite Beteiligung in Baden-Württemberg – Entwicklungen und Perspektiven

Gespräch mit der neuen Landes-Behindertenbeauftragten in Baden-Württemberg

Blitzlichter und Abschluss

17:30 – 18:30

Offene Austauschformate

Der Austausch und das Netzwerken sind wesentlicher Bestandteil des Beteiligungskongresses. Nutzen Sie die Videochat-Möglichkeit der Plattform um sich gezielt zu vernetzen oder begeben Sie sich in spannende Blind-Dates.

Anmeldung

Anmeldeschluss ist der
1. Oktober 2021.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Kontingent ist begrenzt, wir empfehlen Ihnen eine frühzeitige Registrierung.

Je Registrierungsvorgang kann nur eine Person angemeldet werden. Falls Sie mehrere Personen anmelden, achten Sie bitte darauf, dass jeweils unterschiedliche E-Mail-Adressen verwendet werden.

Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte an unsere Hotline unter
0711 / 21729877-2 oder per E-Mail an info@beteiligungskongress-bw.de.

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